Für gewöhnlich führt jeder sein Girokonto bei einer Bank vor Ort. Dadurch hat man die unmittelbare Nähe zu seiner Filialbank und kann sich auch zu den üblichen Geschäftszeiten von einem Bankmitarbeiter beraten lassen. Doch leider ist es vielerorts so, dass man eben auch Gebühren für sein Girokonto bezahlen muss. So gibt es in aller Regel eine Kontoführungsgebühr, die als eine Art Grundgebühr erhoben wird. Entweder wird sie gleich monatlich dem Konto belastet bzw. in regelmäßigen Abständen in Rechnung gestellt. Ebenso kann es sein, dass man für jede Überweisung noch eine Gebühr entrichten muss oder auch für das Einstellen und Löschen von Daueraufträgen. Je nach Bank können sich die Gebührenmodelle und die Höhe der Gebühren unterscheiden. Um sich einmal einen Überblick zu verschaffen, kann man die Kontoauszüge eines Kalenderjahres nehmen und alle Buchungen zusammenaddieren, die den Kontogebühren zuzuordnen sind. Selbst 5,- EUR im Monat mögen nicht viel klingen, doch auf das Jahr gerechnet sind das immerhin 60,- EUR. Teilweise kommen Kunden von Filialbanken dabei sogar auf dreistellige Beträge. Das ist alles Geld, was man auch für etwas anderes ausgeben oder zu den Ersparnissen legen könnte.
Um die Gebühren zu minimieren bzw. um sie ganz einzusparen, kann man als erstes den Schritt zur Bank machen und nach günstigeren Kontomodellen fragen, die monatlich weniger kosten. Insofern dies nichts bringt oder man lieber gleich ein
kostenloses Konto haben möchte, schaut man sich einfach im Internet einmal um. Es gibt einige Direktbanken, die ein sogenanntes Online Girokonto anbieten, bei dem keine Kontogebühren anfallen. Natürlich hat man dann keinen persönlichen Berater mehr in einer Filialbank, denn Ihre Bankgeschäfte können Sie von da an dank des Onlinebankings komplett online tätigen. Ohnehin wird man unabhängig von den Öffnungszeiten der Banken, da man rund um die Uhr Zugriff auf sein Konto hat und dadurch alle Buchungen verfolgen kann.