Mit einem
Forex Broker ist der Devisenhandel sehr einfach. Meist stellt der Broker eine spezielle Software zur Verfügung, mit der in Echtzeit Devisen gehandelt werden können. Dabei lässt sich der gewünschte Hebel einstellen (das Verhältnis von gehandelter Summe zu Margin-Einsatz) sowie aktuelle Realtime-Kurse abrufen. Bei einem Forex Broker sind nahezu alle Währungen handelbar. Kaufen und Verkaufen von Devisen ist damit so einfach wie beim Aktienhandel.
Um sich mit der Software vertraut zu machen, bieten fast alle Forex Broker einen kostenlosen Probezugang an. Mit dieser kann meist auch gleich richtig gehandelt werden. In diese Software ist auch eine Chartanalyse eingebaut, mit deren Hilfe sich Prognosen für die zukünftige Entwicklung einer Währung aufstellen lassen. Die Prognose gibt natürlich immer nur eine Tendenz wieder und kann keinen Anspruch auf Richtigkeit erheben. Zudem sollten solche Chartanalysen immer nur als Anhaltspunkt dienen, denn eine genaue Marktkenntnis sowie ein Gespür für die Entwicklung auf den Finanzmärkten sind ebenso wichtig, um mit dem Devisenhandel gute Gewinne zu machen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, ist in der Brokersoftware auch die Anzeige von topaktuellen Wirtschaftsmeldungen integriert, so dass schnell auf entsprechende Neuigkeiten reagiert werden kann.
Hat man sich mit der Software vertraut gemacht, kann der Devisenhandel beginnen. Bevor jedoch mit echtem Geld gehandelt wird, sollte man wissen, wie die Zinsmärkte funktionieren. Wichtig ist auch, dass man sich regelmäßig über die politische und wirtschaftliche Lage der Länder informiert, deren Währungen man handeln möchte. Schlechte Konjunktur und eine instabile politische Lage führen zu einem Abzug von Kapital und damit zu einer Abwertung der Währung. Im Daytrading machen sich diese politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zwar kaum bemerkbar, sind aber bei längerfristigen Anlagen in Devisen sehr bedeutungsvoll.
Auf das Daytrading wirken sich politische Ereignisse wie z.B. eine Präsidentenwahl und Zinsentscheidungen der Notenbanken sehr stark aus. Unruhe bei den Händlern herrscht auch regelmäßig vor der Bekanntgabe von Wirtschaftsprognosen oder Arbeitsmarktzahlen. An solchen Tagen sind die Währungsmärkte sehr volatil, was die Möglichkeit bietet, durch die starken Kursschwankungen Gewinne einzufahren.
Der Forex-Handel steht 24 Stunden am Tag und von Mo-Sa zur Verfügung. An bestimmten länderspezifischen Feiertagen ist nur ein eingeschränkter Handel möglich, dann können die entsprechenden Währungen nicht gehandelt werden. Die betrifft vor allem die Weihnachtsfeiertage.