Ein
Garantiefonds ist ein bestimmter Investmentfonds, der nach Ende einer vorher festgelegten Vertragslaufzeit die Rückzahlung entweder eines bestimmten Prozentsatzes des zu Beginn eingezahlten Anlagekapitals, des gesamten Betrages oder aber zwischenzeitlicher Höchststände garantiert, wobei der Kurs des jeweiligen Fonds innerhalb der Laufzeit ohne Probleme auch unter den Ausgabekurs fallen kann, da die feste Garantie zur Rückzahlung in der Regel erst zum Ende der Laufzeit des Fonds mit Sicherheitsgarantie möglich ist.
Dabei ist der Anleger aber auch an der tatsächlichen Entwicklung des zugrunde liegenden Aktienindex, z.B. der Dax, beteiligt.
Bei einem solchen Garantiefonds, wie z.B. beim
CAPITAL GARANTIEFONDS 02 GmbH & Co. KG, soll das immer vorhandene Kursrisiko der Weltmärkte durch die Nutzung bestimmter Options- und Absicherungsstrategien verringert werden, womit allerdings auch eine im Normalfall relativ geringe Rendite im Vergleich zu einem Direktinvestment einhergeht.
Eine solche Absicherungsstrategie kann z.B. in einem Investment des Großteils des Anlagebetrages in Wertpapiere sein, die festverzinslich sind, sodass die garantierte Rückzahlung durch den festen Zinsertrag erreicht werden kann. Die restlichen verwendbaren Mittel investieren die Fondsmanager dann in Optionen auf den im Vertrag genanten Basiswert.
Bei der so genannten Höchststandsicherung überprüfen die Fondsmanager in festgelegten Abständen, ob der jeweilige Anteilswert einen neuen Höchststand erreicht hat, bei dessen Erreichen versichert wird, dass nach dem Laufzeitende zumindest der letzte Höchststand als Minimalbetrag ausgewählt wird.
Im Insolvenzfall der Fondsgesellschaft ist das investierte Kapital zudem nicht Teil der Bilanz, weshalb kein Ausfallrisiko besteht und das Geld so sicherer ist als bei dem Investment in z.B. Zertifikate.