In Investmentfonds kann das Geld eines Interessenten sicher angelegt werden. Der Anleger hat die Möglichkeit, Fonds über seine Hausbank zu kaufen. Des Weiteren bieten so genannte Kapitalanlagegesellschaften, auch Investmentgesellschaften, Fonds zum Kauf an. Auch über Direktbanken ist der Kauf von Fonds möglich. Bei all diesen Möglichkeiten besteht jedoch ein gewichtiger Nachteil: Zum eigentlichen Ausgabepreis werden weiter Kosten fällig.
Der Ausgabepreis ist der Preis, der für einen Fonds gezahlt werden muss. Er setzt sich aus folgenden Posten zusammen: dem Rücknahmepreis und dem Ausgabeaufschlag. Bei einigen Anbietern werden außerdem noch Verwaltungskosten auf den Gesamtbetrag aufgeschlagen. Des Weiteren werden Extrakosten für das eröffnete Depot fällig.
Wer sich für den Kauf eines oder mehrerer Fonds interessiert, sollte sich bei einem Fondsvermittler über dessen Konditionen kundig machen. Ein Fondsvermittler hat meistens die Möglichkeit, Fonds zu einem geringeren Preis anzubieten. Außerdem werben viele Fondsvermittler mit satten Rabatten auf dem Ausgabeaufschlag. Teilweise können 50 Prozent und mehr eingespart werden. Es gibt auch
Fondsvermittler ohne Ausgabeaufschlag. Dies ist möglich, da Fondsvermittler Bestandsprovisionen von den Depotbanken beziehen.
Viele Fondsvermittler bieten ihre Dienste online an. Aber auch hier lohnt sich ein Vergleich. Der Anleger sollte vor einem Kauf Informationen über einzelne Fondsvermittler einholen, um das für ihn beste Angebot herausfiltern zu können.