Was ist ein Ausgabeaufschlag? Jede Investmentfondsgesellschaft verlangt beim dem Kauf eines Fonds einen Ausgabeaufschlag. Die ausgebende Bank oder Gesellschaft gibt diesen Aufschlag mit einem Ankaufs- und Rücknahmewert an. Der prozentuale Wert der sich aus diesen beiden Werten ergibt ist dabei immer gleich und wird als Ausgabeaufschlag – Agio – bezeichnet. In der Regel beläuft sich der Ausgabeaufschlag auf ca. 4-5,5% mit der die Gesellschaft die Beratungs- und Vertriebskosten deckt. Grundsätzlich sollte man sich vor dem Kauf eines Fonds genau über die derzeitige Marktlage informieren. Einige Fondsvermittler gewähren sogar bis zu 100% Rabatt in Bezug auf den Aufgabeaufschlag wenn der Anleger sich zu Beginn sofort sicher ist welchen Fond er kaufen möchte. Über einen Fondsvermittler lassen sich einige tausend Fonds kaufen die ohne Ausgabeaufschlag arbeiten. Risikoreicher wie der Kauf über eine Hausbank ist diese Alternative auch nicht, da diese nur als Vermittler zwischen dem Anleger und der einzelnen Depotbank dienen. Später werden die Fondsanteile also ganz normal in einem normalen Depot einer Bank verwaltet, wobei der Anleger sogar die Möglichkeit hat unter unterschiedlichen Banken auszuwählen, und sich für die bevorzugte Depotbank zu entscheiden. Wer bei dem Ausgabeaufschlag sparen möchte sollte sich auf jeden Fall sehr genau informieren, und nicht nur auf die Kosten achten, sondern vor allem auf die Möglichkeiten die der Fond in Bezug auf die Rendite bietet. Fällt der Ausgabeaufschlag weg und der Fond bietet keinen Zuwachs hat die Einsparung für den Anleger nicht den gewünschten Effekt gehabt.