Die
Altersvorsorge nach Riester, die sogenannte Riester-Rente, ist heute in „aller Munde“. Millionen von Verträgen wurden bereits abgeschlossen. Verhindern soll diese Vorsorgeform, benannt nach dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Walter Riester,
dass die zukünftigen Rentner eine Unterversorgung erleiden, denn es zeichnet sich schon seit Jahren ab, dass der Generationenvertrag der gesetzlichen Rentenversicherung über kurz oder lang nicht mehr länger Altersrente auf dem Niveau der vergangenen Jahre und Jahrzehnten zahlen kann. Das Rentenniveau im Bezug auf die gesetzliche Altersrente wird über kurz, oder lang sinken. Waren es noch bis vor einigen Jahren 70 Prozent des ehemaligen Nettolohns, mit dem ein Rentner bei Renteneintritt für die Altersrente rechnen konnte, sind es heute bereits deutlich weniger, und die Prozentzahl wird noch weiter sinken. Grundsätzliches Problem hierbei ist die demografische Entwicklung in Deutschland, die so aussieht, dass die Menschen aufgrund guter medizinischer Versorgung immer älter werden, und dadurch auch immer länger die Altersrente beziehen. Dabei wirkt noch mit, dass die Geburtenzahlen in Deutschland seit Jahren rückläufig sind und es zukünftig an Beitragszahlern mangeln wird.
Nachdem dies zunächst von der Bundesregierung erkannt wurde und diese durch die Förderung der Riester-Rente der möglichen Versorgungslücke entgegen wirkt, erkennen auch junge Menschen nach und nach die Bedeutung dieser Entwicklung.