Der Begriff
Baugeld umfasst im Allgemeinen das Geld, welches benötigt wird, um eine Immobilie zu erwerben, zu bauen bzw. umzuschulden. Es ist dabei unbedeutend, ob das Geld von einem Bauspardarlehen, einem Hypothekendarlehen oder aus einer Versicherung stammt. Bei allen drei Möglichkeiten wird der Zins- und Tilgungssatz für eine bestimmte Laufzeit festgeschrieben. Die letztere Variante hat allerdings aufgrund der hohen Kosten an Bedeutung verloren. Das Bauspardarlehen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt die beliebteste Form von Baugeld. Wichtig sind hierbei die Vertragskonditionen des Bausparvertrages, also wie das Darlehen zurückgezahlt wird. Da Bauspardarlehen nicht an eine Zinsbindungsfrist gebunden sind, können sie auch vorzeitig durch Sonderzahlungen abgelöst werden, sofern die finanziellen Mittel dazu vorhanden sind. Es ist auch möglich, ein Bauspardarlehen durch ein Hypothekendarlehen abzulösen. Bei diesem wiederum wird ein bestimmter Kreditbetrag aufgenommen und die Zinsen werden für eine bestimmte Laufzeit (10 bis 30 Jahre) festgeschrieben. Während dieser Phase ist es nicht möglich, das Darlehen abzulösen oder umzuschulden. Wer sich für den Erwerb einer Immobilie entschließt und Baugeld benötigt, sollte die drei Finanzierungsformen kennen. Fast jedes Kreditinstitut bietet Baugeld an. Um das günstigste Angebot zu ermitteln, sollten die Konditionen aller Anbieter verglichen werden. Vor allem die Zinskonditionen sind entscheidend für die Kosten, die letztendlich für die Baufinanzierung anfallen.