Mitarbeiter und Internet

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eingetragen am
2013-05-09 17:22:11
von: Andreas Müller

Mitarbeiter und Internet

In Bürojobs und fast allen Berufen, in denen zeitweise Computer verwendet werden, gehört die Internetnutzung zu den Arbeitsaufgaben. Für viele Arbeitsschritte ist das Internet unverzichtbar, sei es für die E-Mail-Korrespondenz mit Kollegen und Kunden, eine schnelle Recherche bei Wikipedia, das Nachschlagen einer Telefonnummer oder ein kurzes Telefongespräch, das in vielen Betrieben als Voice Over IP ebenfalls über die Internetleitung läuft.

Wenn es um die private Nutzung des Internets geht, zucken viele Chefs die Schultern. Schließlich ist die private Nutzung von Arbeitsressourcen seit jeher in kleinem Rahmen geduldet oder sogar selbstverständlich. Wer hat sich früher daran gestört, wenn der Kollege vom Dienstapparat aus seine Frau anrief, um ihr mitzuteilen, dass er später kommt? Und hat man nicht beide Augen zugedrückt, wenn die Sekretärin ein paar private Briefe über die Dienstpost verschickt hat?

Diese durchaus sympathische Gleichgültigkeit kann sich ein Chef so lange erlauben wie durch die Privatnutzung kein nennenswerter Schaden entsteht. Was aber, wenn plötzlich die Telefonrechnung in die Höhe schießt, weil jemand von der dienstlichen Telefonanlage aus seine Familie in Bangladesch angerufen hat oder statt ein paar Büroklammern plötzlich ein Computerbildschirm abhanden kommt?

Ähnlich verhält es sich beim privaten Internetsurfen. Laut Umfragen benutzt jeder zweite die dienstliche Internetleitung für private Zwecke. Manche böse Zungen behaupten, dass die andere Hälfte es lediglich nicht zugibt. Viele davon schauen wohl nur zwei Mal am Tag nach ihren E-Mails oder überfliegen kurz die Nachrichtenseiten während der Mittagspause. Andere hingegen verbringen ganze Stunden mit eBay-Auktionen oder Weihnachtseinkäufen bei Amazon. Wenn man diese Zeit auf den Stundenlohn umrechnet, ergibt sich daraus ein wirtschaftlicher Gesamtschaden von Millionen von Euro. Dabei muss man dem schuldigen Internetsurfer noch nicht einmal eine böse Absicht unterstellen. Internetforen und soziale Netzwerke wie Facebook eignen sich nämlich als perfektes Instrument zur Proktastination. Gerade bei kniffligen Arbeitsschritten oder unangenehmen Aufgaben ist es ein natürlicher Reflex, eine andere Aktivität vor- und das eigentlich Wichtige nach hinten zu schieben. Bevor man auf den berechtigten Beschwerdebrief des Kunden antwortet, schadet es doch nicht, noch einmal kurz zu schauen, was heute in der Welt geschehen ist. Wenn man die Nachrichten gelesen hat, stellt sich noch die Frage nach einem netten Restaurant für den Samstagabend. Am besten klärt man das schnellstmöglich ab. Wenn man etwas gefunden hat, stellt man mit Befriedigung fest, dass die Arbeitszeit um und die Beantwortung des Briefes auf morgen verschoben ist.

Wie schädlich derartige Prokrastinationen oder, wie man sie im Volksmund nennt, „Internetgammeleien“ sind, bleibt dem Chef meistens verborgen. Sobald er das Büro betritt, verschwindet der Internetbrowser hinter dem Fenster der Firmensoftware. Auch Internetprotokolle werden selten eingesehen. Die EDV, die diese kontrolliert, hat meistens ihre eigenen Online-Games auf dem Rechner installiert.

Handlungsbedarf für den Chef besteht erst, wenn sich die Frauenbeauftragte über Pornofilme im Firmennetzwerk beschwert, ein Virus die Software der Internettelefonie angreift oder eine Abmahnung wegen illegaler Downloads auf seinem Schreibtisch landet. Prinzipiell gilt, dass Internetnutzung in kleinem Rahmen erlaubt ist, solange sie nicht ausdrücklich verboten wird. Leider ist dieser kleine Rahmen aber sehr dehnbar und daher als Regel untauglich. Wer das Lesen von E-Mails erlaubt, muss auch damit rechnen, dass die Mitarbeiter Links darin anklicken, hinter denen ein Virus lauert. Außerdem kann er die Zeit, die seine Mitarbeiter mit E-Mails verbringen, nicht kontrollieren.

In vielen Betrieben wird daher die private Internetnutzung kategorisch verboten. Verstöße dagegen werden wie andere Arten von Fehlverhalten geahndet. Beim ersten Mal wird eine Abmahnung verschickt. Eine Wiederholung kann bereits die Kündigung mit sich bringen.

Im öffentlichen Dienst, wo vielerorts mehr im Internet gesurft als gearbeitet wird, setzt man eher auf Eigenverantwortung und Vernunft. Die Mitarbeiter müssen unterschreiben, dass sie die Regeln des Internets kennen und für Überschreitungen persönlich zur Verantwortung gezogen werden. Diese Regelung besitzt allerdings für Mitarbeiter und Chef jeweils einen Haken. Der Mitarbeiter kann ohne vorherige Abmahnung für ein Fehlverhalten gekündigt werden. Der Chef hat keine Handhabe gegen legale, aber übermäßig zeitintensive Internetnutzung. Dieser sogenannte „Arbeitszeitbetrug“ ist in der Regel schwer nachweisbar. Als Mitarbeiter ist man am besten beraten, wenn man sich bereits bei der Einstellungen über die bestehenden Regeln informiert und selbst diese nicht ausreizt. Der Arbeitgeber hingegen muss genaue Richtlinien aufstellen, um gegen Fehlverhalten seiner Mitarbeiter juristisch vorgehen zu können.



Weitere interessante Tipps für alles mögliche finden Sie natürlich auch im Netz.

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