Ein Verkehrspsychologe ist ein spezieller Psychologe, der sich mit den verschiedenen Fragestellungen im Bereich des Straßenverkehrs beschäftigt. Damit man diesen Beruf ergreifen kann, sollte man über ein abgeschlossenes Studium im Bereich Psychologie verfügen und sich zudem mit den verschiedenen Themengebiet der Verkehrswissenschaft auseinander gesetzt haben. Dies sind die optimalen Grundvoraussetzungen, um als Verkehrspsychologe arbeiten zu können. Das Besondere an dieser Tätigkeit ist, dass man als Verkehrspsychologe jederzeit Mitmenschen zu tun hat und auch regelmäßig neue Menschen kennenlernt. Die ersten Verkehrspsychologen gab es in Deutschland, weil hier schon sehr früh die ersten motorisierten Fahrzeuge in den Verkehr kamen. Als das 20. Jahrhundert dann endlich begann und der Verkehr zunehmend komplexer wurde, ergaben sich neue Aufgaben für die Verkehrspsychologen. Als dann nach dem Zweiten Weltkrieg die Anzahl der Autos einer starken Expansion unterlag, konnten die Verkehrspsychologen ihr Berufsfeld sehr weit ausdehnen. Heute sind die in den verschiedensten Bereichen tätig. Viele Verkehrspsychologen sind zum Beispiel beim Staat angestellt und arbeiten dort in der Diagnostik oder für die Verkehrspolizei, welche mit ihrer Hilfe ihre Ermittlungen effizienter durchführen kann. Ein weiteres großes Betätigungsfeld für einen Verkehrspsychologen ist die Unfallforschung. Hier sind Verkehrspsychologen tätig, um herauszufinden welches Verhalten zu welchen Unfällen führen kann und wie man mittels eines günstigen Fahrzeugdesigns oder einer vernünftigen Straßenplanung derartige Unfälle verhindern kann. Diese Ergebnisse sind natürlich auch besonders interessant für Versicherungen oder für die Autoindustrie. Auch hier kann ein Verkehrspsychologe Verwendung finden, weil er seine Kenntnisse für das Design von Fahrzeugen oder für die Aufklärung von komplexen Fällen nützlich sein können.
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