Wunschkennzeichen fürs Auto
Autofahrer aufgepasst: Früher hieß es hart bleiben und nicht locker lassen, bis nicht endlich das Wunschkennzeichen Auto oder Motorrad schmückt. Heutzutage ist der Weg zur Traumkombination gar nicht mehr weit.
Einiges hat sich geändert mit der heutzutage immer mehr verbreiteten Auffassung von Behörden als Dienstleistungsunternehmen. Einige sind kundenfreundlicher geworden, andere bieten immer mehr praktische Services an. Wie zum Beispiel das Straßenverkehrsamt, dass es heutzutage einfacher macht als je zuvor, sich seine Wunschkombination als KFZ Kennzeichen ans Auto zu holen.
Vorausgesetzt sei dabei natürlich die Tatsache, dass das gewünschte Nummernschild noch nicht vergeben ist. Sollte es das nämlich sein, kann die Suche danach sich doch etwas komplizierter gestalten. Doch auch das ist nicht unmöglich! Da man sich zumindest schon einmal im gleichen Zulassungsbezirk befindet, läuft man dem Wunschkennzeichen vielleicht einmal zufällig über den Weg. Oder man wählt den Weg über einschlägige Tauschbörsen und versucht sich darüber mit dem Besitzer des Kennzeichens in Verbindung zu setzen. Solange alle Vorgänge offiziell vom Amt registriert werden, ist auch dieser private Handel legal.
Einfacher läuft der Vorgang selbstverständlich ab, sollte das Wunschkennzeichen noch frei sein. Um die Verfügbarkeit zu prüfen, können sich KFZ Besitzer entweder direkt ans zuständige Amt wenden oder im Internet nachforschen. Ist die gewählte Kombination noch zu haben, geht es weiter zum nächsten Schritt: Die Reservierung.
Reserviert werden kann das Nummernschild jeweils an der gleichen Stelle, entweder online oder direkt vor Ort. Bundeseinheitlich wird dafür eine Gebühr von 2,60 € erhoben. Was nicht einheitlich funktioniert, sind die Reservierungsfristen. Denn von Bezirk zu Bezirk können die Fristen, bis die Kombination wieder zufällig vergeben werden kann, von ein paar Tagen bis hin zu mehreren Monaten variieren.
In jedem Fall sollte man nach der Reservierung nicht zu lange zögern, um sich zu überlegen, ob man Anspruch auf sein Wunschnummernschild erhebt oder nicht. Dann gilt es einfach nur noch das Schild in Auftrag geben, Prägung abwarten und schon kann der stolze Wagenbesitzer sein
Wunschkennzeichen am Auto montieren. Denn selbstverständlich fährt es sich im individualisierten Wagen noch besser.