Mit einem Kinderhaarschneidestuhl ist es heutzutage nicht mehr getan. Die jungen
Damen/Herren stellen ganz andere Forderungen an den Friseurbesuch. Sind es Kinder im Vorschulalter dann ist manchmal das weinen und zetern angesagt. Schuld haben meistens die Eltern, wenn der Friseurbesuch als etwas außer gewöhnliches dargestellt wird. Manchmal sogar als kleine Bestrafung:
Wenn du nicht ruhig bist, schneiden wir deine Haare ab.
Blödsinn, das Kind darf mit solchen Bemerkungen nicht verängstigt werden. Es sollte mit der Zeit langsam auf den bevorstehenden Friseurbesuch hingearbeitet gearbeitet werden.
Als kleine Dame/Herr wirst du den Friseursalon verlassen, mit der neuen Frisur/Haarschnitt siehst du schicker und erwachsener aus. Diese kleinen Aufmunterungen werden dem Kind mehr Selbstbewusstsein zum Friseurbesuch geben. Endlich im Salon angekommen, kann es trotzdem zu kleinen unvorhergesehenen Problemen kommen. Haare kommen in die Augen,
Haare fallen in den Nacken und kitzeln, die schönen langen Haare fallen auf den Boden und wurden einfach abgeschnitten…schade!
Jetzt kommt es auf das Geschick der Friseuse/Friseurs an, wie das Kind ohne es weiter zu verängstigen und gefühlvoll betreut wird, Geduld ist angesagt.
Da die Kinder in der heutigen Zeit mit Fernsehen, Internet usw. aufwachsen, ist es nahe liegend diese Medien auch beim Friseurbesuch einzusetzen. Ein kleiner Märchenfilm vom Bildschirm präsentiert, wirkt bei Kindern wie ein Wunder. Plötzlich ist das weinen vergessen und Ruhe und Kopf stillhalten angesagt. Was sich auch bewährt hat, zeitgleicher Friseurbesuch von Mutter oder Vater. Sollte die Mutter gelegentlich eine
Perücke tragen so ist es nahe liegend dem Kind zu Hause das Modell mal aus der Nähe zu zeigen und Erklärungen zur Pflege abzugeben. So kann auch gut auf die bald kommende Kinderhaarwäsche hingearbeitet werden. Sie merken schon, es ist nicht allzu schwer Kinder auf den Friseurbesuch vorzubereiten damit fast alles ohne Probleme abgeht.