Hemden bügeln – viele mögen es, viele mögen es nicht und vermeiden es, indem sie ihre Hemden in eine Reinigung geben. Doch setzt man sich einmal hin und summiert die Rechnungen der Reinigung auf, stellt man fest, dass man einiges an Geld einsparen könnte. Wenn man einige Male gebügelt hat, scheint es gar nicht mehr so schwer zu sein wie angenommen.
Ein Vorteil ist es, wenn die Hemden separat gewaschen werden. Das heißt, es wurden nur Hemden in die Waschmaschine gegeben und es dürfen höchstens 10 Hemden auf einmal gewaschen werden. Dies erleichtert das Bügeln der
Hemden, da weniger Falten vorhanden sind.
Das Hemd sollte vor dem Bügeln korrekt auf das Bügelbrett gelegt werden. Das Hemd glatt streichen und die Ärmel nach vorne legen.
Es empfiehlt sich das Hemd vor dem Bügeln mit ein wenig destilliertem Wasser zu besprühen. Zuerst werden die Ärmel gebügelt. Dabei ist darauf zu achten, dass die Nähte der Ärmel jeweils unten liegen. Im Anschluss werden die rechte und linke Schulterpartie gebügelt. Als nächstes wird der Kragen des Hemdes gebügelt. Hier ist zu beachten, dass der Kragen von innen zwar kräftig, von außen aber schwach gebügelt werden sollte. Bei zu starkem Druck kann auf dem Hemdkragen ein unerwünschter Glanz auf der Außenseite des Hemdkragens entstehen.
Nun wird die Vorderseite des Hemdes gebügelt. Dabei dürfen die Zwischenräume zwischen den Knöpfen und die eventuell vorhandene Brusttasche nicht vergessen werden. Anschließend noch die Rückseite des Hemdes bügeln. Zum Nachtrocknen sollte das Hemd auf einen Bügel aufgehängt werden.
Wer nun doch immer keinen Zugang zum Bügeln gefunden haben sollte, sollte man im Zweifelsfall nur noch bügelfreie Hemden kaufen.