Der 1. Januar 2009 ist in den Kalendern vieler Anleger rot markiert. Ab diesem Zeitpunkt werden auf Veräußerungsgewinne und Erträge aus Kapitalanlagen einheitlich bis zu 28% Steuern erhoben. Auf den ersten Blick scheint dies nicht nach viel, jedoch nur auf den ersten Blick.
Wie aus Banken und Vermögensverwalter Kreisen zu hören ist, sind es vorerst auch vor allem die vermögenden und reichen Personen, die sich um das Abgeltungssteuer-Problem kümmern. Die normale Bevölkerung, scheint sich an die Geldgier der lokalen Politiker gewohnt zu haben. Die neue Steuer wird ohne großes murren hingenommen. Verwunderlich, wird doch gerade die breite Maße und junge Familien von der Abgeltungssteuer hart getroffen.
Zukünftig wird jährlich 25%
Abgeltungssteuer abgezogen, ein lästiger Bremsklotz des Zinseszinseffektes. Noch verschlimmert wird die Situation durch die Streichung des Halbeinkünfteverfahrens bei Dividenden sowie der vollen Versteuerung von Aktiengewinnen zu jeder Zeit. Die Kombination dieser Faktoren kann die finanzielle Sicherheit für Generationen zerstören.
Schon mit einem Anlagehorizont von 20 Jahren wird ein gewaltiger Teil der Rendite vernichtet, auf die Sicht einer Generation sind die Verluste so gewaltig, dass sie nur schwer beziffert werden können.
25.000 Euro würden für ein finanziell unbesorgets Leben genügen
Bereits mit 25.000 Euro zur Geburt angelegt, wird ein Leben lang die finanzielle Sicherheit geschaffen. Neben Ausbildung, Hauskauf, ewiger Rente ist ein stattliches Erbe für die Nachfahren sichergestellt.
Es sind keine Rechentricks noch unrealistische Traumrenditen nötig. Bereits mit einer Rendite von 8% p.a. und vor allem mit der Zeit wird aus dem Grundbetrag ein Vermögen werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Geldanlage nicht jedes Jahr aufs Neue von der Abgeltungssteuer heimgesucht wird.
Es werden also bei Geburt 25.000 Euro abgeltungssteuerfrei angelegt. Mit 18 soll das Studium oder der Führerschein sowie das Auto finanziert werden. Das Leben nimmt seinen Lauf und mit der Zeit wird auch ein Eigenheim zum Thema. Die 25.000 sind bereits so stark angewachsen, dass auch ein Hauskauf ohne jegliche Hypotheken bar bezahlt werden kann. Ab 65 wird eine monatliche Rente von 6.000 Euro entnommen. Am Ende dieses finanziell sorgenfreien Lebens bleiben noch immer unglaubliche 2,7 Millionen Euro für die Nachkommen.
Genau die gleichartige Kapitalanlage, mit dem entsprechenden Zinsertrag, aber der regelmäßigen Belastung der Abgeltungssteuer ergibt ein rundweg anderes Bild. Der Zinseszinseffekt vermag nicht komplett spielen, das Investment gedeiht nicht gleich gut. Schon bei dem Hauskauf ist das Vermögen total verbraucht und es muss eine zusätzliche Fremdfinanzierung abgeschlossen werden. Ebenfalls die dauernde Zusatzrente sowie das Erbe sind mit der Abgeltungssteuer unmöglich.
Noch können Sie die Abgeltungssteuer verhindern
Glücklicherweise haben wir noch nicht den 1.01.2009. Noch bleibt Ihnen Zeit für Ihre Kinder und für sich die Schäden durch Abgeltungssteuer zu umgehen.
Profis erwarten eine wahre Überschwemmung an Produkten gegen die Abgeltungssteuer und mahnen zur Vorsicht. Täglich ist u.a. von „Targetfonds“, „Lebenszyklusfonds“ und anderen Wunderwaffen gegen die Abgeltungssteuer die Rede. Bei genauer Betrachtung eigenen sich jedoch nur die Wenigsten als Abwehrmaßnahme gegen die Abgeltungssteuer.
Die meisten dieser Produkte bieten entweder ungenügende Sicherheit oder es mangelt an der Flexibilität des Investments. Letzteres ist im Hinblick auf die Abgeltungssteuer besonders wichtig, da es sich um langfristige Geldanlagen handelt.
Wir bieten Ihnen weitere Hinweise zur Abgeltungssteuer sowie sichere Pfade die Abgeltungssteuer zu vermeiden. Sichern Sie ihr Geld vor der Gier des Staates.
Martin Gerber gerbertin(at)gmail.com