Wer es glaubt oder nicht, aber Handtaschen wurden ursprünglich zuerst von Männern benutzt. Im Mittelalter wurden Taschen aus Leder am Gürtel befestigt, in denen Notwendigkeiten wie beispielsweise Geld aufbewahrt wurde. Erst im 15. Und 16. Jahrhundert ging dies auch auf die Frauen über, die ihre Taschen mit Riemen oder Ketten ebenfalls am Gürtel befestigten. Lange Zeit waren allerdings für Frauen Taschen üblich, die unter dem Überrock ins Kleid genäht wurden. Erst im 19. Jahrhundert wurden Handtaschen auf Grund der immer enger und durchsichtiger werdenen Kleider-Mode unumgänglich. In der Mitte des Jahrhunderts wurde schließlich ein Metallrahmen für die Handtaschen erfunden, so dass die zuvor formlosen Beutel mehr Halt und damit auch mehr Bedeutung erlangten. Daraufhin fertigte man schließlich die ersten stabilen Taschen aus Leder bis die Handtasche im ausgehenden 19. Jahrhundert zum Accessoire der Damen-Mode gehörte.
Im Laufe der Zeit gab es Handtaschen in jeder Form und Größe und mittlerweile wird sie sogar genaustens auf das Outfit abgestimmt. Das heißt, dass die heutige Damenwelt viel Wert darauf legt, dass ihre Handtasche auch zu ihren Schuhen passt. Aus diesem Grund gibt es immer mehr Schuh-Firmen, die neben Schuhe auch Accessoires wie Handtaschen und Tüchern zum Verkauf anbieten, die genau auf das Schuhsortiment abgestimmt sind. Auch die Firma Buffalo hat ihre eigene Taschenkollektion, wie hier zu sehehn ist:
http://www.7trends.de/damen-taschen/buffalo/
Mit den oben genannten Informationen sollte es allerdings jeder Frau leicht fallen, etwaige Kritik der Ehemänner über den Kauf einer neuen Handtasche den Wind aus den Segeln zu nehmen – immerhin waren es die Männer, die zuerst Handtaschen trugen….