Unsere Altersvorsorge setzt sich aus drei Säulen zusammen. Das sind: Die gesetzliche Vorsorge. Dazu zählt die gesetzliche Rente, die Altersvorsorge der Landwirte, die Beamtenversorgung und die Berufsständische Versorgung. Die zusätzliche betriebliche Altersvorsorge ist die zweite Säule. Die dritte Säule ist die private Vorsorge.
Da das Niveau der gesetzlichen Rente immer weiter absinkt, gewinnt besonders die
private Altersvorsorge immer mehr an Bedeutung. Nur wer schon als junger Mensch auf Konsum verzichtet und für die Rente vorsorgt, kann im Alter sein Lebensniveau sichern.
Zur privaten Altersvorsorge gibt es verschiedene Möglichkeiten der
Kapitalanlage. Dazu zählen Kapitalbildende Versicherungen,
Investmentfonds und Aktien. Die Kapitalbildenden Versicherungen sind sichere Möglichkeiten für eine Kapitalanlage, aber wenig ertragreich. Bessere Kapitalerträge können mit Investmentfonds erreicht werden. Hier gibt es drei verschiedene Anlagemöglichkeiten. Fonds ohne Aktienanteil, Mischfonds mit Aktienanteil und Aktienfonds. Die höchste Rendite versprechen Aktien. Bei Aktien wird der Aktionär über Unternehmensbeteiligungen am Gewinn des Unternehmens durch die ausgezahlte Dividende beteiligt. Der Aktionär hat auch das unternehmerische Risiko mit zu tragen. Aktien haben über einen längeren Zeitraum bisher immer die besten Renditen erzielt. Das Geld kann über Investmentfonds in Aktien angelegt werden. Die Fonds werden von Experten verwaltet. Dafür entstehen Kosten, die zu bezahlen sind. Wer möchte, kann seine Aktien auch selbst kaufen und verwalten. Dazu sind zwar bestimmte Fachkenntnisse notwendig. Einmal richtig angelegt, muss der Aktienmarkt aber nicht ständig beobachtet werden.
Jüngeren Leuten kann nur empfohlen werden, einen Teil der privaten Altersvorsorge in Aktien anzulegen, weil über den langen Anlagezeitraum mit einer höheren Rendite gerechnet werden kann, als bei anderen Anlagemodellen. Aber auch ältere Anleger sollten auf die Vorteile von Aktien nicht verzichten und je nach Risikobereitschaft einen mehr oder weniger großen Anteil ihrer Ersparnisse in Aktien anlegen.