Schmetterlinge sind etwas Schönes! Wir freuen uns alle, wenn wir Schmetterlinge sehen. Allerdings nur in der freien Natur. Oder haben Sie gerne Schmetterlinge zuhause in der Wohnung? Sie fragen sich vielleicht, wie man bitte Schmetterlinge zuhause haben könnte. Das geht schneller als man denkt. Vielleicht sollte man noch dazu sagen, dass es sich hierbei nicht um Schmetterlinge wie Pfauenauge oder Zitronenfalter handelt, sondern um lästige und schädliche Motten. Ja, auch
Motten gehören zur Familie der Schmetterlinge. Es sind Nachtfalter, die in der Wohnung viel Schaden anrichten können.
Vielleicht hatten Sie schon mal Motten zuhause, dann wissen Sie, wie schwierig es ist,
Mottenbekämpfung zu betreiben.
Lebensmittelmotten legen ihre Eier in offene Lebensmittel und ernähren sich nach dem Schlüpfen davon. Durch den Kot, den sie absondern, werden die Lebensmittel schnell schlecht. Wenn Sie Lebensmittelmotten zuhause haben, dann müssen Sie alle offenen Nahrungsmittel wegwerfen. Kleidermotten sind dagegen nicht so gefährlich, zerstören jedoch die Kleidung, von der sie sich ernähren. Das erkennt man, wenn man Löcher in seinen Sachen findet.
Um diese Tiere wieder aus der Wohnung zu vertreiben, haben sich
Schlupfwespen zur Mottenbekämpfung bewährt. Das sind winzig kleine Insekten, die man kaum sieht, die nicht schädlich sind und die Mottengelege aufsuchen und die Eier parasitieren. Das tun sie solange, bis keine Eier mehr da sind. Danach sterben die Schlupfwespen. Geliefert werden sie auf kleinen Kärtchen, die man aufstellen muss. Darauf befinden sich die
Schlupfwespeneier. Daraus schlüpfen die Insekten und machen sich an die Arbeit. So kann man innerhalb von 9 bis 12 Wochen alle Motten loswerden – und zwar langfristig.