In der heutigen Zeit haben die sozialen Netzwerke im Internet Hochkonjunktur. Immer mehr Leute beteiligen sich daran, kaum jemand ist noch ohne Account bei Facebook, Twitter und Co. Das Konzept ist meistens ähnlich: Man meldet sich an, um mit alten Freunden in Kontakt zu bleiben oder neue Leute kennenzulernen. Dazu legt man sich ein Profil an, in dem man sich selbst beschreiben und auch Fotos hochladen kann. Sinn der Sache ist es, Leute über gemeinsame Interessen und Hobbies zu finden. Der Mehrwert dieser Konzepte ist allerdings eher gering. Anders ist das bei der neuen Community
frents.com. Ziel der Entwickler ist es, nicht nur Leute miteinander zu verbinden, sondern vor allem auch ihre Sachen. So kann man dort nicht nur ein Profil zur eigenen Person anlegen, sondern auch die Sachen, die man besitzt, aufführen und zum Verleih, zum Tausch oder zur Miete anbieten. Auf einer interaktiven Google Karte kann man sehen, wer in der Umgebung welche Sachen verleiht. Findet man etwas, was einen interessiert, kann man über das Portal den Besitzer kontaktieren und eine Anfrage an ihn richten. Es wird dann ausgemacht, über welchen Zeitraum der Gegenstand verliehen werden soll und ein Übergabetermin vereinbart. Damit am Ende niemand den Rückgabetermin vergisst, gibt es die praktische Funktion, dass vorher Erinnerungsmails an beide Parteien verschickt werden. So ist frents.com das erste „Internet der Dinge“. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Wie bei anderen Netzwerken auch, kann man so neue Leute kennenlernen, denn über das Verleihen und Tauschen von Sachen werden gemeinsame Interessen sichtbar und neue Kontakte geknüpft. Aber auch aus ökonomischer Sicht bietet frents.com viele Vorteile. Schließlich ist das Leihen, Mieten und Tauschen eine günstige Alternative zum Neukauf. Die Nutzer können sich eine Menge Geld sparen, gerade wenn es um Gegenstände geht, die nicht dauerhaft gebraucht werden wie beispielsweise ein Buch oder ein Film auf DVD. Dieser doppelte Nutzen ist es, was frents von den anderen Netzwerken abhebt.