In Mobilfunkverträgen mit Standardtarifen berechnet der Anbieter jede Takteinheit getrennt. Sie sind gerade für alle die viel telefonieren recht teuer. Alle die viel telefonieren, können erhebliche Kosten einsparen, wenn sie ein anderes Tarifmodell wählen. Dieser Mobilfunk-Vertrag ist eine besondere Art, die eine wählbare Anzahl von Freiminuten zum Telefonieren für einen Monatspauschalpreis bietet.
Dabei ist für Sie aber nötig zu wissen, wie viel Sie in etwa jeden Monat telefonieren. Das lässt sich anhand noch vorliegender Handyrechnungen leicht heraus finden. Auf diesen früheren Handyrechnungen ist die Telefonzeit aufgezeichnet. Für
Handyverträge mit Freiminuten haben Sie die Basis, wenn Sie die Gesprächszeiten zusammen zählen. Einige ehemalige Mobilfunkrechnungen sollten Sie aber verwenden. Sie können dadurch sehen, ob Ihre monatliche Sprechzeit in etwa gleich hoch bleibt. Bei erheblichen Schwankungen der Gesprächsdauer bringt ein Handyvertrag mit Freiminuten höchst wahrscheinlich keinen Vorteil für Sie. Als gute Entscheidugshilfe lässt sich aber die ermittelte Gesprächsdauer ansonsten verwenden. Nämlich dafür, in welcher Höhe Sie mit dem Handyvertrag Freiminuten, je nach Staffelung des Vertragspartners, kaufen. Für den jeweiligen Vertragspartner ist die Kalkulation durch die vorher festgelegten Freimuten natürlich einfacher. Eine Weitergabe dieses Vorteils erfolgt an Sie mit billigen Minutenpreisen. Dadurch wird gerade für Vieltelefonierer, mit einem monatlich etwa gleich bleibenden Telefonierverhalten, das Telefonieren günstiger. Einige Mängel findet man natürlich auch bei einem Mobilfunkvertrag mit Freiminuten: Vergleichen Sie erst einmal die Angebote aller Vertragspartner. Bei keinem Anbieter sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen identisch. Bevor Sie einen Vertrag abschließen müssen Sie das machen.
Das Mitnehmen von nicht verbrauchten Freiminuten in den nächsten Abrechnungszeitraum ist nicht möglich. Alle Freiminuten, die Sie nicht vertelefoniert haben, werden am Ende eines Monats verfallen. Das bedingt die Begründung für einen jeden Monat in etwa gleich bleibenden Gesprächsbedarf. Denn sonst wird dieser Mobilfunk-Tarif für Sie teurer, als die normale Abrechnung des einzelnen Telefonats. Alle Anbieter rechnen die vorausbezahlten Freiminuten nur für Telefonate in bestimmte Handynetze an. Regelmäßig das Handynetz des Vertragspartners und auch die Telefonate ins Festnetz. Auch SMS oder die Nutzung von Mehrwertdiensten, also Sonder-Rufnummern im Festnetz oder im Mobilfunknetz werden stets gesondert abgerechnet. Auch in Ihrem Urlaub werden die meisten im Voraus bezahlten Freiminuten gelöscht. Außer Sie machen Urlaub im Lande und telefonieren viel.
Eine Abrechnung für alle über die gebuchten Freiminuten hinaus geführten Telefonate gibt es dann zum kostspieligen normalen Tarif. Genau wie bei allen anderen, nicht unter den Minutentarif fallende Telefonate und andere Handy-Dienste. Die bei Promotionaktionen offerierten "Freiminuten zum Vertrag" sind etwas anderes, es handelt sich um zeitlich begrenzte Angebote. In einem solchen Fall spendiert Ihnen ein Anbieter zu einem Mobifunk-Vertrag in einem bestimmten Zeitraum ein bestimmtes Kontingent an Freiminuten zusätzlich. Die Sie dann nicht zahlen müssen. Es läuft also der Gebührenzähler erst an, wenn diese Freiminuten verbraucht sind. Manchmal kann man bei solchen Angeboten auch zwischen Freiminuten und einer bestimmten Anzahl an Frei-SMS auswählen.