E-Plus ist auf dem deutschen Mobilfunkmarkt sehr erfolgreich und konnte seine Kundezahlen steigern - nicht zuletzt wegen dem Ausbau von Prepaid-Anbietern wie Simyo, aber auch der Kooperation mit neuen Anbietern im Prepaid Bereich wie etwa der WAZ-Gruppe (wirmobil) oder Borussia Dortmund. Prepaid Karten sind auf dem Mobilfunkmarkt damit nicht mehr nur ein Produkt das der Vollständigkeit halber mit angeboten wird sondern im Gegenteil: Über Prepaid Tarife und Prepaid-Anbieter wird Wachstum generiert.
Was E-Plus so positiv in der eigenen Bilanz bemerkt ist bei den Kunden schon längst angekommen. Die Zahl der Handynutzer die von einem Vertrag auf ein
Prepaidhandy wechseln steigt nach wie vor an und die Prepaid-Tarife sind mittlerweile billiger als ein normaler Handyvertrag. Auch die alte Gleichung Prepaidhandy = Simlock stimmt nicht mehr. Die Discounter bieten Geräte ohne jede Sperre zu ihren Tarifen an in dem Wissen, dass die Kunden wegen den günstigen Konditionen bleiben und nicht weil sie über einen Simlock gebunden sind. Bei Gesprächspreisen von 8 bis 9 Cent pro Minute und pro SMS gibt es auch kaum noch einen Grund zu wechseln.
Kein Wunder also, dass mittlerweile fast 40 Prozent der Deutschen mit Prepaidhandys und Prepaid Karten telefoniert. Der Trend ist zumindest derzeit noch ungebrochen und die Vertragsanbieter wie T-Mobile oder Vodafone müssen sich anstrengen um in diesem Bereich mitzuhalten. Denn auch die Prepaid-Anbieter rüsten nach und bieten mit Handy-Flatrates (in bestimmte Netze oder auch in alle Netze) und Datenoptionen oder zubuchbaren Datenflatrates Zusatzleistungen die man bisher nur aus dem Vertragsbereich kannte. Entsprechend wenig Bereich gibt es, in den Laufzeitverträge noch ohne die Konkurrenz für die Discounter stehen.