Welcher Bewerber kennt diese Situation nicht: Die Unterlagen sind innerhalb des Unternehmens auf Zustimmung gestoßen und eine Einladung zum persönlichen Vorstellungsgespräch liegt ebenfalls vor. Jetzt folgt erst der schwierige Teil des Bewerbungsverfahrens, denn der Auftritt vor dem zukünftigen Arbeitgeber erfordert nicht nur ein selbstsicheres Auftreten, sondern auch eine perfekte Vorbereitung. Besonders bei
hochdotierten Jobs namhafter Unternehmen ist ein absolut durchdachtes Auftreten wichtig für das Gelingen des Vorstellungsgesprächs.
Mögliche Fragen
Jeder Arbeitnehmer sollte sich bereits im Vorfeld darüber klar werden, welche Fragen die Personaler stellen können. Dazu zählen nicht nur berufsbezogene Fragen, sondern durchaus auch solche, die nicht auf großen Zuspruch beim Bewerber stoßen. Einige Fragen sind je nach Berufszweig zulässig, etwa bezüglich Erkrankungen im Gesundheitssektor, andere müssen hingegen nicht beantwortet werden, etwa hinsichtlich der sexuellen Neigung oder der Familienplanung.
Vorbereiten sollte sich der Bewerber auch auf mögliche Fragen bezüglich der Persönlichkeit, etwa hinsichtlich eigener Schwächen und Stärken. Dabei hilft es, sich verschiedene Fragen im Vorfeld zu notieren und sich passende Antworten als Vorlage zurechtzulegen. Aber aufgepasst: Sie sollten keinen Text rezitieren, sondern im Gespräch frei antworten können.
Das Auftreten
Wenn dem zukünftigen Arbeitgeber noch einige Unterlagen fehlen, sollten diese in einer ansprechenden Mappe im Original und in einer Kopie während des Gesprächs vorliegen. Eine Visitenkarte wirkt zwar professionell, ist aber von Seiten des Bewerbers her vollkommen überflüssig, da das Unternehmen bereits über Kontaktinformationen verfügt.
Das Outfit für das Gespräch sollte mit Bedacht gewählt werden. Gerngesehen sind dezente Outfits, etwa Hemd mit Krawatte oder ein Anzug beziehungsweise ein schlichtes Kostüm oder eine unauffällige Bluse. Schrille Farben, wilde Frisuren und grelles Make-up können eher hinderlich sein und kein positives Bild vom Bewerber hinterlassen. Da helfen dann auch kein fester Händedruck und kein fröhliches Lächeln. Wer nicht in seinem gesamten Auftreten mit Seriosität und Professionalität punkten kann, der hat bei den Arbeitgebern schlechte Karten.