Wer privat für das Alter vorsorgen muss, für den ist die Sicherheit seiner Geldanlage mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr wichtig. Eine konstante, aber vielleicht kleine Wertsteigerung wird bevorzugt. Viele Investmentfonds werben mit guten Renditeaussichten, aber weisen auch auf die Risiken von Wertverlusten hin. Gerade bei Geldanlagen, auf die man im Alter angewiesen ist, sollte man kleinere Renditen und hohe Sicherheiten bei der Investition haben. Es soll hier kurz eine Möglichkeiten erläutert werden, wie Investmentfonds als Altersvorsorge dienen könnten, oder ob sie gänzlich ungeeignet sind.
Von geschlossenen Fonds als Altersvorsorge sollte komplett abgesehen werden, da die Anleger bei diesen Fonds Teilhaber der Fondsgesellschaft werden und nicht nur Gewinnrechte haben, sondern auch die Verluste der Gesellschaft mittragen müssen. Was im schlimmsten Fall auch zu einem Totalverlust der Geldanlage führen kann, sollte die Fondsgesellschaft zahlungsunfähig werden. Geschlossene Fonds sind zur Altersvorsorge also gänzlich ungeeignet.
Bei den offenen Investmentfonds gibt es durchaus Möglichkeiten, die sich zur Altersvorsorge eignen. Natürlich muss vorher festgehalten werden, dass Investmentfonds riskanter sind, als z.B. Festgeldsparpläne. Die seit nicht allzu langer Zeit existierenden AS-Fonds wurden extra für die Altersvorsorge geschaffen. Sie zeichnen sich durch eine sehr breite Streuung des Fondskapitals aus. Aktien, Immobilien, Währungen, festverzinsliche Wertpapiere, Beteiligungen oder Cashreserve gehören zu den bedeutendsten Feldern der Streuung. So darf knapp die Hälfte des Kapitals als Cashreserve gehalten werden. Auf der anderen Seite aber auch höchstens 30 % in Immobilien oder maximal 75 % in Aktien und Beteiligungen angelegt werden.
Es lassen sich so verschiedene
AS-Fonds zusammenstellen, von spekulativ bis konservativ. Mit der richtigen Auswahl, kann jeder den passenden Fonds für sich finden und beruhigt eine Investition eingehen.