Viele Menschen sind verunsichert, wie die unterschiedlichen Nachrichten bezüglich des Klimawandels zu bewerten sind. Nicht selten sind die Vorhersagen eines Anstiegs der jährlichen Durchschnittstemperatur, des Abschmelzens der Polkappen und der Gletscher in den Alpen sowie vermehrter Umweltkatastrophen auch politisch gefärbt und können in ihren vorhergesagten Ausmaßen entscheidend variieren. Während der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore (nur wenig umweltfreundlich) durch die Welt jettet um von der unmittelbaren Gefahr zu predigen, sieht der Schriftsteller Michael Crichton in seinem Roman „Welt in Angst“ die Umweltkatastrophe gar von Umweltaktivisten insziniert. Was würde der Klimawandel für eine Urlaubsregion wie Mallorca bedeuten? Ein Anstieg des Meeresspiegels wäre zweifellos ein ernsthaftes Problem für die Badestrände und für jene
Mallorca Immobilien, die sich unmittelbar am Meer befinden. Ein Anstieg der sommerlichen Temperaturen würde von manchen Urlaubsgästen vermutlich noch begrüßt werden, schließlich wird von einer Urlaubsregion nichts anderes als angenehme Temperaturen erwartet. Die Immobilien auf Mallorca sind ohnehin größtenteils klimareguliert, so dass der Tourist im Bedarfsfalle auch ausreichende kühle Rückzugsmöglichkeiten findet. Dem Tourismus schädlich könnte jedoch eine neue Unberechenbarkeit des Wetters werden. Ein allzu rascher Wetterumschwung und häufige Regenschauer wären für keinen Touristen ein Vergnügen und für manchen Reisenden vielleicht sogar ein Anlass, die Reiseplanung neu zu überdenken. Doch von diesen Problemen wären andere Urlaubsregionen im gleichen Maße betroffen.