Marianske Lazne (Marienbad) ist ein Kurort im so genannten tschechischen Bäderdreieck. Die anderen beiden Kurbäder sind Karlovy Vary (Karlsbad) und Frantiskovy Lazne (Franzensbad).
Das Gebiet um das heutige Marienbad war früher eine Sumpflandschaft. Obwohl die heilenden Quellen schon im Mittelalter von den Mönchen des Klosters Tepl genutzt wurden, entwickelte sich erst sehr viel später, so um 1800 herum, ganz allmählich der Kurbetrieb. Bis dahin hatte sich niemand so recht getraut, das Sumpf- und Moorgebiet trocken zu legen und zu bebauen. Ein Mitbegründer des Kurortes Marienbad war der Klosterarzt Dr. Josef Nehr. Er erkannte und vermarktete die heilende Wirkung der Quellen.
Der Name des Ortes Marienbad resultiert übrigens aus dem Namen der Marienquelle.
Der gute Ruf des Kurortes und seiner Heilquellen wurde schnell bekannt und so kamen viele Kurgäste und Urlauber zur Erholung hierher. Auch berühmte Persönlichkeiten, wie z. B. Johann Wolfgang von Goethe, verbrachten hier ein wenig Zeit.
Seitdem hat Marienbad seinen Ruf als Heilbad immer weiter ausgebaut und heute kennt man diesen Ort fast in der ganzen Welt.
Viele gesundheitsbewusste Menschen verbringen ihren Urlaub hier in
Tschechien und kurieren ihre Leiden aus.
Die verschiedenartigen Quellen können eine Besserung des Allgemeinbefindens bewirken. Nieren- und Harnwegserkrankungen, Atemwegsbeschwerden und einige andere Erkrankungen können hier verbessert oder gar behoben werden.
Marienbad ist ein zauberhaftes Fleckchen Erde, das auf seine vielen Gäste hervorragend eingestellt ist. Gute und teuere Hotels, Pensionen und jede Menge Übernachtungsmöglichkeiten stehen dem Urlauber und Kurgast zur Verfügung. Auch gibt es umfangreiche Freizeitangebote. Beispielsweise hat Marienbad einen Golfplatz, den zweitältesten Europas. Souvenirläden, Restaurants und Cafes laden zum Verweilen ein. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Kulturveranstaltungen sollen ebenfalls besucht werden.
Marienbad ist damals wie heute eine Reise wert.