Der Aufwand, einen zufriedenen Kunden zu halten ist um ein Vielfaches geringer, als einen neuen Kunden zu gewinnen.
Fax und E-Mail bieten sich angesichts knapper Budgets und Zeitpläne an, um dem schlechten Kundengedächtnis kurzfristig und budgetschonend auf die Sprünge zu helfen.
Der Vorteil beider Medien liegt in der Kurzfristigkeit der Reaktionsmöglichkeit, die dem Empfänger - alleine durch die Wahl des Versandmediums - höchste Aktualität suggeriert. Um diesen Effekt zu unterstützen, empfiehlt es sich, die Angebote zeitlich zu begrenzen bzw. mit einem hochaktuellen Bezug zu versehen. Die hohe Grad an Aktualität erhöht beim Empfänger die Aufmerksamkeit und das Gefühl, gut (da schnell) informiert zu sein.
Beide Medien haben dabei Ihre Vor- und Nachteile:
Wie kein anderes Medium verbindet das Fax moderne Technik mit papierner Tradition und erfüllt bei Rücksendung die Formvorschriften (z.B. Bestellungen mit Stempel und Unterschrift). Da der Schwerpunkt beim Fax – aufgrund des begrenzten Farb-Spielraums - auf dem Inhalt liegt, kann die Gestaltung problemlos auch inhouse erfolgen, ohne Agentur. Ein Fax erreicht den Empfänger auch in Urlaubszeiten, da Faxgeräte meist auch für andere Mitarbeiter frei zugänglich sind. Gegen Spam-Filter und Virenproblematik sind Faxe immun und erhalten im Intermedienvergleich eine hohe Aufmerksamkeit aufgrund ihres dringlichen Charakters und dem inzwischen - im Vergleich zum E-Mail-Versand - geringeren Empfangsvolumens.
Die E-Mail erreicht ihren Empfänger – bei Vorliegen seiner eigenen E-Mail-Adresse - ohne Umwege direkt am Bildschirm. Und das perfekt im CI Ihres Unternehmens. Die Reaktion ist für den Empfänger einfach durch Klicken (als Antwort oder weiterführenden Link) möglich. Linktracking ermöglicht eine detaillierte Auswertung der Interessen der Zielgruppe und somit eine sukzessive Optimierung der Marketing-Aktionen. Das Mitsenden von Anhängen eröffnet völlig neue Möglichkeiten – vom Versand weiterverwendbarer Dokumente (Bestellformulare, Preislisten u.v.m.) bis hin zu Videoclips (mit Werbebotschaften). Durch das Messen der Öffnungsrate lassen sich im Interaktionen-Vergleich regelmäßig Optimierungen vornehmen.
Die Wahl des jeweiligen Versandmediums ist prinzipiell abhängig vom verfolgten Ziel, verbreiteten Inhalt und der jeweiligen Zielgruppe: beim Newsletter-Versand hat sich die E-Mail beispielsweise fest etabliert. Das Fax z.B. entfaltet seine Vorteile bei der Integration einer Bestellmöglichkeit: das schriftliche Ausfüllen mit allen Formvorschriften (Stempel und Unterschrift) senkt die Hemmschwelle des Absenders (ohne „Sicherheitslücken“, Kreditkartenabfragen o.ä.).
Doch ganz gleich, welches Medium Sie grundsätzlich präferieren: der Mix macht´s. Um Ermüdungseffekte zu vermeiden, empfiehlt es sich, Aktionen und Medien zu variieren. Das erhöht die Aufmerksamkeit des Empfängers