Die Buchführung ist ein nicht wegzudenkendes Element eines Unternehmens, das verschiedene Aufgaben erfüllt. Als erstes denkt man bei der Buchführung natürlich an das Finanzamt, dem die ordnungsgemäß durchgeführte Buchführung zur Berechnung der Steuerabgaben vorgelegt werden muss. Dennoch hat die Buchführung auch die Aufgabe, den Geschäftsführen eine finanzielle Kontrolle über das Unternehmen zu gewährleisten. Die Aufzeichnungen der Buchführung geben Aufschluss über die Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens, so ist aus der Buchführung auch ersichtlich, ob Gewinne verzeichnet werden konnten. Auch Prognosen für die Zukunft werden anhand der Buchführung gestellt. Mit einem Blick in die Buchführung sieht man, ob Kunden noch zahlungsfällig sind, was natürlich bedeutend für das Mahnwesen ist. Allgemein gesagt stellt man mit der Buchführung alle Bewegungen des Vermögens und der Schulden eines Unternehmens fest, somit ist die Buchführung auch ein Messinstrument des Erfolgs oder Misserfolgs.
Vor einigen tausend Jahren begannen Kaufleute von sich aus Bücher zu führen, um greifbare Fakten zur Geschäftskontrolle zu besitzen. Erst viel später wurde die
Buchführung gesetzlich vorgeschrieben, was letztlich auch zur Berechnung der Steuerabgaben nützlich war. Heute ist es üblich, dass Unternehmen eine doppelte Buchführung vornehmen, bei kaufmännischen Tätigkeiten ist die doppelte Buchführung sogar Pflicht. Hierbei wird in der Buchführung jeder Geschäftsvorfall einmal als Soll und einmal als Haben festgehalten. Schließlich wird bei der doppelten Buchführung auch bilanziert und eine Gewinn- und Verlustrechnung angestellt.Um eine vollständige, korrekte und vorteilhafte Buchführung zu gewährleisten, wird ein Steuerberater zur Hilfe genommen. Dieser erfüllt dann die Pflicht zur Buchführung unter der Mitwirkung es Unternehmens, dass die Dokumente für die Buchführung geordnet bei ihm abgeben muss.