Innerhalb kürzester Zeit konnten sich Boilies als der am häufigsten verwendete Köder beim Karpfenangeln etablieren. Verwunderlich ist das keinesfalls: Denn der Erfolg der Boilies ist im Großen und Ganzen darauf zurückzuführen, dass sie im vergleich zu anderen Ködern fängiger sind.
Heutzutage gibt es kaum noch Karpfenangler, die nicht mit Boilies fischen. Zwar kann es immer wieder mal vorkommen, dass auch andere Köder, wie zum Beispiel Wurm oder Mais eingesetzt werden – doch diese gelangen meist nur dann zum Einsatz, wenn mit den Boilies gar keine Ergebnisse erzielt werden.
Was das Angebot von den runden Karpfenködern betrifft, so hat dieses in den vergangenen Jahren sehr deutlich zugenommen. Es gibt kaum noch ein Unternehmen aus dem Angelbereich, das keine eigenen Boilies im Programm hat. Allerdings ist es so, dass die im Handel angebotenen Köder meist nicht sehr günstig sind. Gerade Jungangler haben oftmals Schwierigkeiten, das Geld für den Kaufpreis aufzubringen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass zunehmend mehr Angler ihre
Boilies selber machen.
Eigentlich ist es auch nicht schwer, die runden Karpfenköder selbst herzustellen. Sofern man ein gutes Boilierezept kennt und über die notwendigen Zutaten verfügt, kann es auch schon losgehen. Im Grunde genommen kann man nicht sehr viel falsch machen – sofern man die Zutaten einigermaßen im richtigen Verhältnis mischt, werden die Köder so gut wie immer etwas. Sollte man die Köder zum ersten Mal selbst herstellen, ist es ratsam, erst einmal zu üben und kleine Mengen zu produzieren. Meist benötigt man ein paar Versuche, um Boilies zu machen, die den eigenen Vorstellungen gerecht werden.