Das Handy ist heute überall dabei und jederzeit griffbereit in der Nähe – auch im Auto.
Die Benutzung während der Fahrt ist jedoch lediglich dann erlaubt (
Handy Shop), wenn es eine Freisprecheinrichtung oder ein Head-Set gibt, das während der Fahrt getragen wird, um zu telefonieren. Damit soll zum Einen verhindert werden, dass sich nicht nur eine Hand am Lenkrad befindet. Außerdem ist der Fahrer durch das Telefonieren während der Fahrt nicht so stark abgelenkt. Die Unfallquote soll so gesenkt werden, da durch die Freisprechanlage beide Hände am Steuer sind.
Für Motorradfahrer, die ebenfalls wie die Autofahrer während der Fahrt telefonieren möchten, gibt es spezielle Motorradgegensprechanlagen, die auch unter den Helm passen (billigHandys).
In Deutschland werden bei Nichtbeachtung dieses Telefonverbots während der Fahrt Bußgelder verhängt und zusätzlich ein Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg eingetragen. Die Höhe des Bußgeldes liegt in Deutschland bei 40 Euro.
Aber auch die Freisprecheinrichtung oder das mit dem Handy verbundene Head-Set im Ohr lenkt die Fahrer erheblich vom Verkehrsgeschehen ab. Ein Fahrer nämlich, der während der Fahrt auch mit Freisprechanlage telefoniert, stellt ein fast ebenso hohes Risiko dar, wie ein Fahrer, der unter Alkoholeinfluss fährt. Somit stellt das Telefonieren trotz Freisprecheinrichtung während des Fahrens für alle Verkehrsteilnehmer ein imenses Risiko dar.
Sicherer ist es also, das Handy für die Zeit während der Fahrt im Auto unberührt liegen zu lassen und lieber später zu telefonieren. Als risikoärmere Alternative kann man sich auch – wie früher vor der Zeit der Freisprechanlagen – an den Straßenrand stellen, wo niemand behindert und gefährdet wird und telefoniert dort kurz.