Unter dem Begriff Dessous versteht man im eigentlichen Sinne die Unterwäsche von Damen und Herren. Die Unterwäsche wird deshalb als Unterwäsche bezeichnet, weil sie direkt auf der Haut unter der eigentlichen Kleidung getragen wird. Aus diesem Grund ist Unterwäsche in der Regel aus sehr hautfreundlichen Materialien gefertigt.
Zur Unterwäsche bzw. zu den Dessous gehören zum Beispiel die Unterhosen, die Unterröcke, die Büstenhalter, die Socken sowie Strumpfhosen und vieles mehr. Die Palette an Dessous ist sehr facettenreich. Allein die unterschiedlichen Formen und Farben machen das Angebot schier unfassbar.
Eigentlich dienen Dessous einem Zweck: Sie sollen die empfindlichen Körperstellen des Brust- und Schambereiches vor äußerlichen Einflüssen schützen. Diese Einflüsse können zum Beispiel Sonnenstrahlen, Kälte und Nässe sein. Außerdem dienen sie der Körperhygiene. Nicht zuletzt deshalb sollte die Unterwäsche täglich gewechselt werden.
Die Dessous gewannen in den letzten Jahren jedoch immer mehr an Bedeutung als Reizwäsche. Besonders im Bereich der
Damenunterwäsche sind die Dessous zu finden. Hierbei dienen sie jedoch nicht mehr vorrangig als Schutz oder zur Körperhygiene. Die Damenunterwäsche soll eher verführerisch und reizvoll sein. Sie soll das verdecken, was „Mann“ begehrt. Dabei wird jedoch immer mehr auf Stoffe verzichtet. Das Motto lautet: Je knapper desto reizvoller.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Damenunterwäsche weiter. Immer mehr Trends wurden entwickelt. So gibt es heutzutage nicht mehr nur den einfachen und allseits bekannten Slip. In heutigen Zeiten hat Frau eher die Qual der Wahl zwischen Pantys, Strings, Tangas, Slips, Frenchs und vielem mehr. Auch die verarbeiteten Stoffe lassen keinerlei Wünsche mehr offen. So werden unter anderem Baumwolle, Mikrofaser, Seide und Spitze zu Damenunterwäsche verarbeitet.