Das Wort Rente ist schon fast zu einem Unwort geworden, so sehr ist es mit negativen Merkmalen behaftet. Rente ist ein Risiko, die gesetzliche Rentenversicherung ist kaum noch in der Lage das Ungleichgewicht zwischen Jung und Alt zu tragen. Immer häufiger werden Menschen alt, immer weniger Nachwuchs gibt es.
Mittlerweile müssen so viele ältere Menschen versorgt werden, dass dies von der jüngeren Generation kaum noch zu bewältigen ist. Wer sich im Alter noch einen gewissen Lebensstandard leisten können möchte, sollte sich nicht allein auf die staatliche Rente verlassen. Um das Rentensystem zu verbessern, fördert der Staat verschiedene Rentensysteme. Eine Möglichkeit der privaten Rentenversicherung ist zum Beispiel die Riester-Rente. Die Riester-Rente eignet sich besonders gut für Familien mit Kindern und Besserverdienende. Die Bezeichnung „Riester-Rente“ ist auf den damaligen Bundesminister für Arbeit und Soziales zurück zu führen. Walter Riester schlug vor, die private Altersabsicherung staatlich zu fördern und so das staatliche Rentensystem zu entlasten. Die Riester-Rente bietet einige Vorteile, daher gehört sie zu den beliebtesten
privaten Rentenversicherungen. Der Anbieter der Riester-Rente muss dem Versicherten garantieren, dass zum Zeitpunkt der Auszahlung mindestens die eingezahlten Beiträge ausgezahlt werden. Außerdem hat der/die Ehepartner/in die Möglichkeit nach dem Tod des Partners die Rente weiter beziehen zu können. Die eingezahlten Versicherungsbeiträge gehen also nicht verloren. Ein ganz wichtiger Punkt der Riester-Rente, das eingezahlte Kapital bleibt bei der Anrechnung von Vermögen unberücksichtigt. Damit ergibt sich ein Steuervorteil für die Versicherten. Außerdem ist das Guthaben während der Phase des Ansparens pfändungssicher.
Gerät man also während dieser Zeit in eine finanzielle Notlage, bleibt das angesparte Guthaben unberührt. Die private Rentenversicherung ist heute so gut wie unumgänglich, wenn man das Risiko der Altersarmut ausschließen möchte.